Logo Prof. Dr. Klaus Klein Titel Prof. Dr. Klaus Klein Home Ι Impressum Ι Sitemap   
   Informationen über Veranstaltungen, Veröffentlichungen und mehr von Prof. Dr. Klaus Klein
Forschungsstelle für Gesundheitserziehung    Universität zu Köln Ι Institut für Biologie und ihre Didaktik Ι GUGK e.V. Ι Gesundheitsdatenbank

Dr. Lutz Lehmann
Die Leika-Methode (Master-Card-Method)

Konstruktivismus im Unterricht verwirklicht

Die neuere Kognitions- und Gedächtnisforschung haben den Blick dafür geschärft, dass das Lernen ein weitgehend selbstorganisiert ablaufender Prozess ist. Schülerinnen und Schüler sind daher primär für die Auswahl, Reihenfolge und Tiefe der Auseinandersetzung mit den Lernobjekten verantwortlich.
Die Leika-Methode verwendet zur Steuerung und Anleitung der Schülerinnen und Schüler im Lehr- und Lernprozess Leitkarten als Steuermodule. Sie sind die Schnittstelle zwischen Lehrendem, Lernobjekt und Lernenden. Konzeptionell stellt ein Steuermodul die kleinste didaktische Einheit dar, mit der sich zu einem Themenbereich gehörende Informationen nonverbal vermitteln lassen. Es enthält als Trägermedium der Anreizstrukturen entsprechende Graphik- und Textanteile, die durch ihr knappes Instruktionsdesign die Schülerinnen und Schüler zum autonomen Wissenserwerb anleiten.
Das somit veränderte Zeit- und Leitungsmanagement öffnet Freiräume, in denen die Lehrkraft

  • primär die Aufgabe eines Coaches wahrnehmen kann, der den individuellen Lernprozess über die Inhalte der Leitkarten indirekt und durch das beratende Gespräch direkt anzuregen und unterstützen versucht,
  • in der entspannten Unterrichtssituation positiv auf die emotionale Lage des Lernenden einwirken kann,
  • eine herausfordernde Lernumgebung bereitstellt, die die Lernenden dazu anregt, Probleme in Zusammenarbeit mit anderen zu lösen,
  • die gemeinsam abgestimmten Verhaltensregeln der Klasse überwacht.

Es hat sich in der vierjährigen Praxis herausgestellt, dass die Leika-Methode auf demokratischen Leitgedanken aufbauend zur schrittweisen Vermittlung auch komplexer Fähigkeiten im Unterricht geeignet ist. Die jeweiligen Lernsituationen sind so gestaltet, dass sie den beruflichen Anforderungen an die Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit entsprechen. Der leitkartengesteuerte Unterricht passt sich kompatibel an die Rahmenbedingungen der Regelschule an und ist in unterschiedlichen Schultypen und Fächern einsetzbar.
Die Leika-Methode wird in allen naturwissenschaftlichen Fächern (Physik, Chemie, Biologie und Kursen) an der RS-Leck eingesetzt und von SchülerInnen positiv bewertet.
In der LAS-Tondern (Dänemark) wird in weiteren Fächern (Hauswirtschaft, Geschichte, Deutsch) von Frau Astrid Krueger nach der Methode unterrichtet.
Zwei junge Kollegen haben die Lehrproben für das 2. Staatsexamen dieser Methode gewidmet.
Die Ergebnisse zahlreicher Workshops sind positiv zu bewerten.
Alle für den naturwissenschaftlichen Unterricht konzipierten Leitkarten sind auf Datenträgern (Disketten) verfügbar und für die jeweilige Unterrichtssituation an einer Schule modifizierbar.
Wesentliche Veröffentlichungen:

  • Zeitschrift Pädagogik, Pädagogische Beiträge Verlag GmbH, "und morgen leiten wir." 11,1997, S. 16 ff.
  • Unterricht ohne Lehrer. Die Leika-Methode, 11/ 2000, S. 18 ff.
  • Internet: Über entsprechende Suchmaschine weitere Informationen erhältlich
  • Jahresworkshop an der Universität Kiel (CAU), Wissenschaftliche Weiterbildung
  • Workshops in Schulen nach Vereinbarung
Kontakt:
Dr. Lutz Lehmann
email: rsleckll@gmx.de
Fax: 0045 74716727


Übersicht "Didaktik" Ι  Seitenanfang

© 2003 www.prof-klausklein.org