Heilpflanzentees
Arbeitsmaterialien in Theorie und Praxis für Lehrer,
Kursleiter und Dozenten
1998, 33 Seiten DIN A4
Inhaltsverzeichnis
Das Thema Arzneitees
Geschichte
Zubereitungsformen
Aufguß
Abkochung
Kaltauszug
Instanttees
Teeverarbeitung
Anwendungen
Innere Anwendung
Äußere Anwendung
Bad Heilbrunner Teekuren
Teekuren zur Unterstützung der Magen-Darm-Funktion
Teekuren zur Unterstützung der Atemwegsorgane
Teekuren zur Stärkung der Nerven
Literatur
Lernziele
Verlaufsplanung
Arbeitsblätter
Das große Teerätsel
Kurieren Sie sich selber - mit der richtigen Teemischung
Das Teekur - Quiz |
Informationsblätter
Anwendungsmöglichkeiten
Rezepturen von Arzneipflanzentees als Badezusätze
Rezepturen von Arzneipflanzentees für Umschläge und Mundspülungen
Bad Heilbrunner Teekuren
Rezepturen von Arzneitees
Overheadfolien
Grau ist alle Tee-orie - Vom Chinesensaft bis Kräuterkraft
Angebotsformen
Zubereitungsformen
Teeverarbeitung
Zweckbestimmung
Hinweise zur Verabreichung on Heilpflanzentees
Arzneitees zur äußeren Anwendung
Bad Heilbrunner Teekuren |
Aus dem Inhalt:
Das Thema Arzneitees
Laut Lebensmittelgesetz sind Tees aus Heilpflanzen eigentlich gar keine Tees, sondern teeähnliche Erzeugnisse aus Früchten, Blüten, Wurzeln und Blättern von Pflanzen. So lange es sie gibt, hat man sie aber schon als Tee oder genauer als Kräutertee bezeichnet.
Pharmazeutisch betrachtet ist Kräutertee ein wäßriger Extrakt aus Pflanzenteilen, wobei die Wirkstoffe in feinster Dosierung im Wasser gelöst sind.
Von teeähnlichen Erzeugnissen spricht man immer dann, wenn es sich nicht um Bestandteile des Teestrauches handelt. Ein Teil der teeähnlichen Erzeugnisse (z. B. Kamillentee) können sowohl als Lebensmittel oder als Arzneimittel dienen. Man unterteilt teeähnliche Erzeugnisse grob in Kräuter- und Früchtetees, Mate-Tees und Massai-Tees. Als Mate-Tees bezeichnet man die getrockneten und zerkleinerten Blätter der südamerikanischen Stechpalme Ilex paraquajensis. Massai-Tees bestehen aus zerschnittenen und fermentierten Pflanzenteilen des ginsterähnlichen Strauches Aspalathus contaminatus.
Geschichte
Der Tee soll in China schon um 2700 v. Chr. bekannt gewesen sein, er fand aber erst im 6. Jahrhundert n. Chr. allgemeine Verbreitung, damals schon in erster Linie als Arzneimittel. Über die Araber gelangte der Tee im Mittelalter nach Europa, wo er erstmals im 9. Jahrhundert erwähnt wurde.
Seit Jahrhunderten sind Tees aus Heilpflanzen nicht wegzudenkender Bestandteil jeder Hausapotheke. Sie wurden erst zu Beginn dieses Jahrhunderts durch das Aufkommen der modernen Pharmazie verdrängt.
Seit einigen Jahren scheint man sich wieder an die Heilkräfte der Pflanzen zu erinnern, Tees aus Heilpflanzen sind heute gefragt wie schon lange nicht mehr.
Heute machen Früchte- und Kräutertees schon über die Hälfte des gesamten Teemarktes aus. Ursache dafür dürfte aber nicht nur ihre heilende Wirkung sein. Vielmehr ist für viele Menschen der als angenehm empfundene Geschmack bei einer enorm gestiegenen Sortenvielfalt ebenfalls ein Grund geworden, auf solche Tees umzusteigen.
Zudem ist das zeitraubende Sammeln und Aufbereiten der Heilpflanzen weggefallen, Fertigpräparate, Instanttees, etc. sind schnell und mühelos zuzubereiten.
[...]
Bestellung:
Das Heft "Heilpflanzentees" aus der Reihe "Praktische Gesundheitsförderung" kostet 10,20 zzgl. Porto und Verpackung.
Bei einer Bestellung ab 3 Hefte entfällt das Porto.
(Angaben ohne Gewähr)
Das Heft "Heilpflanzentees" bestellen!
Übersicht "Veröffentlichungen" Ι Seitenanfang
© 2003 www.prof-klausklein.org