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Cover: Hypertonie Hypertonie

Arbeitsmaterialien in Theorie und Praxis für Lehrer,
Kursleiter und Dozenten

1996, 33 Seiten DIN A4




Inhaltsverzeichnis
Hypertonie nach wie vor ein Problem?
Blutkreislauf und Anatomie: Herz; Gefäße; Herzschlag; Blutdruck
Blutdruckmessung
Bluthochdruck - Hypertonie
Definition der Hypertonie
Ursachen von Hypertonie
Symptome und Folgen von Bluthochdruck
Risikofaktoren und ihre Vermeidung
Risikofaktor: Übergewicht
Risikofaktor: Cholesterin
Risikofaktor: Kochsalz
Risikofaktor: mangelnde Bewegung
Medikamentöse Therapie
Literatur
Adressen
Lernziele
Verlaufsplanung

Arbeitsblätter
Der Aufbau des Herzens
Das Hypertonie-Ratespiel
Rätsel

Informationsblätter
Komprimiertes Wissen zum Bluthochdruck
Tips für Hypertoniker

Overheadfolien
Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Todesursache
Aufbau des Herzens
Arterielles und venöses System
Blutdruck; Dehnung der Aorta; systolischer und diastolischer Druck
Blutdruckwerte nach WHO-Kriterien; Stadien/Ursachen von Hypertonie
Folgen von Bluthochdruck, Symptome
Risikofaktoren
Cholesterin - Ernährungstips
Übergewicht - Tips zum Abnehmen
Kochsalz
Sport für Hypertoniker
Prävention - Zusammenfassung
Medikamente

 Aus dem Inhalt:

Hypertonie nach wie vor ein Problem?

Erhöhter Blutdruck (Hypertonie) ist als Zivilisationskrankheit kein neues Problem, dennoch haben die teilweise groß angelegten Aufklärungskampagnen nicht dazu geführt, die Krankheitshäufigkeit in der Bundesrepublik Deutschland zu senken.

Etwa 12 Millionen Bundesbürger haben erhöhte Blutdruckwerte, wobei ca. fünf Millionen davon nichts wissen. Es wird vermutet, daß jeder fünfte Herzschlag Erwachsene im Alter von über 40 Jahren einen erhöhten Blutdruck hat. Die tatsächliche Krankheitshäufigkeit läßt sich nur schätzen, da ein erhöhter Blutdruck im Anfangsstadium keinen Leidensdruck verursacht und die betroffene Person deshalb keinen Arzt aufsucht. So bleibt es dem Zufall überlassen, ob die leichte Hypertonie entdeckt wird oder nicht. Als Folge eines bestehenden Bluthochdrucks über einen längeren Zeitraum kann sich u.a. eine Arterienverkalkung entwickeln, die wiederum Komplikationen wie Herzinfarkt, Nierenschäden und Gehirnschlag auslösen kann.
Neben den direkten Auswirkungen für die Betroffenen verursachen die genannten Krankheiten hohe Kosten für das Gesundheitssystem, da sie zu Frühinvalidität und Pflegebedürftigkeit führen. Etwa 1/4 aller Zugänge an Renten aufgrund Erwerbs- und Berufsunfähigkeit lassen sich auf Krankheiten des Kreislaufsystems zurückführen. 1990 lagen die Zahlen der Rentenzugänge aufgrund von Kreislauferkrankungen um 25,0% bei Arbeitern und um 21,0% bei Angestellten (23,8% Gesamt).

Erhöhter Blutdruck ist der Risikofaktor Nummer Eins für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das Risiko für eine derartige Krankheit steigt mit zunehmender Höhe des Blutdruckes exponentiell an. Nach wie vor sterben jährlich mehr Menschen an Folgen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen als an anderen Krankheiten, wie z.B. Krebs (Abb. 1, Folie 1). Nach neuesten Untersuchungen werden auch Frauen zunehmend herzkrank, denn sie übernehmen mit zunehmender Berufstätigkeit ungesunde, traditionell männliche Verhaltensweisen: Streß, wenig Schlaf, kaum Bewegung, Zigaretten. So stirbt in Amerika schon jede zweite Frau an einem Herzleiden.

Sterblichkeit

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